Hiddur Mitzva
Juden suchen oft nach schönen Ritualgegenständen wie Lulav, Etrog, Schofar und der Menora, um die Erfüllung einer Mitzwa zu verschönern – ein Konzept, das als „Hiddur Mitzwa“ bezeichnet wird. Doch was bedeutet es eigentlich, einen Lulav oder einen Etrog auszuwählen, um einem Gebot „zusätzliche Schönheit“ zu verleihen? Anhand rabbinischer Quellen, Belletristik und bildender Kunst werden wir zum Kern der theologischen Frage vordringen, um die es bei Hiddur Mitzwa geht – wie können wir als einfache Menschen Gott verherrlichen? – und untersuchen, inwiefern Hiddur mit unserer Beziehung zu Gott, zur Ethik, zur Gemeinschaft und zur Gebotspflicht zusammenhängt. Biografie: Ranana Dine ist Assistenzprofessorin für katholisch-jüdische Studien und Inhaberin des Crown-Ryan-Lehrstuhls an der Catholic Theological Union, wo sie auch das Programm für katholisch-jüdische Studien leitet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen modernes jüdisches Denken und Ethik, jüdisches feministisches Denken, Bioethik sowie Religion und visuelle Kultur.
Kommende Veranstaltungen

17 Tammuz Shiur on Eved HaShem: Relating to the Divine in the Face of Antisemitism with Rabbi Sami Vingron
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